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Arbeitsschutz/Sicherheit

 
27.03.2013

Mitarbeiter als Partner im Arbeitsschutz

Früher war: »Für Arbeitssicherheit ist bei uns die Sicherheitsfachkraft zuständig.« Inzwischen hat es sich erfreulicherweise herumgesprochen, dass Arbeitssicherheit vor allem eine Unternehmerpflicht ist, um die sich die Führungskräfte zu kümmern haben.

Doch was ist mit den Mitarbeitern? Um die geht es schließlich.

Beziehen Sie diese in die Gefährdungsbeurteilung, die Festlegung von (Schutz-) Maßnahmen, die Definition von Zielen, die Unfallanalysen oder gar in Unterweisungen mit ein? Geben Sie ihnen eine Plattform sich zu äußern und in einen Dialog zu treten? Ermutigen Sie Mitarbeiter dies zu tun?

Wenn Sie ein Arbeits- und Gesundheitsschutz-Managementsystem nach OHSAS 18001 eingeführt haben oder einführen wollen, so ist dies bei Ihnen sicherlich mehr oder weniger umgesetzt, denn die Norm verlangt entsprechende Verfahren (Nr. 4.4.3.2).

Aber auch wenn Sie weit von einem A&G-Managementsystem entfernt sind, sollten Sie die Potentiale, die darin stecken, nicht ungenutzt lassen. Warum?

Weil Mitarbeiter die eigentlichen Experten ihrer Tätigkeit sind. Weil sie am besten wissen, welche Schutzmaßnahmen praktikabel sind und welche nicht (die andernfalls pfiffig umgangen werden). Beteiligte Mitarbeiter verstehen Zusammenhänge besser und arbeiten sicherer. Sie sind sensibler für kritische Situationen. Sie haben Interesse daran, ihre Arbeitsumgebung besser zu machen. In dem Maße wie sie sich selbst ernst genommen fühlen, übernehmen sie Verantwortung für sich und andere.

Unserer Erfahrung nach haben nur die Betriebe und Unternehmen beneidenswert niedrige Unfallzahlen, die mit ihren Mitarbeitern in einem Dialog stehen.

Zu diesem Thema finden Sie bei der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) einen Leitfaden

» Praxisleitfaden Arbeitnehmerbeteiligung von der EH-OSHA als PDF herunterladen.

Früher war: »Für Arbeitssicherheit ist bei uns die Sicherheitsfachkraft zuständig.« Inzwischen hat es sich erfreulicherweise herumgesprochen, dass Arbeitssicherheit vor allem eine Unternehmerpflicht ist, um die sich die Führungskräfte zu kümmern haben.
Doch was ist mit den Mitarbeitern? Um die geht es schließlich.

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01.02.2013

Auswahl von Gehörschutz

Das Institut für Arbeitsschutz (IfA) bietet eine Software an, die Sie zur Auswahl von Gehörschützern im Rahmen des Arbeitsschutzes benutzen können. Die aktuelle Version ist vom 16.12.2012.

Apropos Gehörschützer: Denken Sie auch daran, dass Otoplastiken (individuell angepasster Gehörschutz) 6 Monate nach Anpassung und danach alle zwei Jahre einer Funktionskontrolle unterzogen werden sollten?
Dies sagt die TRLV Lärm -Teil 3 unter 6.2.3.

Dazu bietet das IfA eine Software an.

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11.01.2013

Kein Stress mit dem Stress

So lautet der Sammelordner, der zu diesem Thema vom Bundesarbeitsministerium veröffentlicht wurde. Die Publikation zeigt auf, was Vorgesetzte tun können, um Umfang und Ursachen psychischer Belastungen zu identifizieren. Neben Daten und Fakten zum Thema werden auch verschiedene Tests angeboten:

  • Wie belastet bin ich?
  • Wie belastet sind meine Mitarbeiter?
  • Was können wir tun?
  • Welche Erfahrungen haben andere Unternehmen gemacht?

Im Infoportal für psychische Gesundheit psyGA finden Sie zu diesem Thema weitere nützliche Informationen, wie Broschüren, wichtige Adressen, weiterführende Links und Verweise auf wissenschaftliche Studien.

» zum Infoportal psyGA
» zur Pressemitteilung auf psyGA.

Ein gutes Thema zum Jahresstart. Dazu gibt es Informationen vom Bundesarbeitsministerium.

» Weitere Informationen zu Kein Stress mit dem Stress

23.11.2012

Unterweisungen zu langweilig?

Dann ist es sicherlich keine schlechte Idee, die Unterweisungen einer Runderneuerung zu unterziehen. Welche Faktoren dazu führen, dass Unterweisungen effizient sind - und vor allem allen Beteiligten mehr Spaß machen - haben wir kurz und bündig in unserem Toolkit »Training« zusammengefasst.

Einer der wichtigsten Faktoren ist, mit unterschiedlichen Medien zu arbeiten. Das ist vielleicht noch nicht überall üblich, aber denken Sie daran, dass viele von uns aufgrund der Möglichkeiten im Internet verwöhnt sind, sodass es opportun ist, sich (neuen) Medien in Unterweisungen zu öffnen. Filme sind da ohne Frage mit die erste Wahl.

Bevor Sie sich auf YouTube einen Wolf suchen, werfen Sie doch mal einen Blick in die Mediathek Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (MAG). Zu mehr als 35 Kategorien finden Sie passendes Filmmaterial. Zum Teil sind auch die legendären Napo-Filme enthalten, die Sie jedoch auch direkt bei der DGUV herunterladen können.

» zur Mediathek für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (MAG)
» zu Napofilme bei der DGUV

Dann ist es sicherlich keine schlechte Idee, die Unterweisungen einer Runderneuerung zu unterziehen, zum Beispiel unter Zuhilfenahme der Mediathek Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (MAG).

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19.10.2012

Wissenswertes zu Kühlschmierstoffen

Wenn Ihnen als rechtlicher Hintergrund zum Umgang mit Kühlschmierstoffen die BGR/GUV-R 143 einfällt, dann ist dies schon die halbe Miete. Denn dann - so unterstelle ich - werden Sie auch die Inhalte bei Ihnen im Betrieb verankert haben.

Vielleicht sind Sie dennoch auf der Suche nach Hintergrundinformationen, Tools für die Überwachung von Kühlschmierstoffen oder den Zusammenhängen zwischen den unterschiedlichen Rechtsvorschriften, auch im Hinblick auf den Umweltschutz. Vielleicht sind Sie ja aber auch neu mit der Materie betraut. In beiden Fällen können Sie sich kostenlos beim Kühlschmierstoff-Portal anmelden.

Herausgeber ist das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung - IfA.

» zum KSS-Portal

Wenn Ihnen als rechtlicher Hintergrund zum Umgang mit Kühlschmierstoffen die BGR/GUV-R 143 einfällt, dann ist dies schon die halbe Miete. Denn dann - so unterstelle ich - werden Sie auch die Inhalte bei Ihnen im Betrieb verankert haben.

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08.10.2012

Interkulturelles Gesundheitsmanagement

Gesundheit im Betrieb ist mehr als nur »keine Arbeitsunfälle«. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels wird das immer deutlicher, merken wir doch an uns selbst, dass es immer öfter zwickt und zwackt. Wo hingegen wir vor zehn Jahre nur fragten »Belastung - was ist das?«

Da ist es eine logische Konsequenz, dass Betriebe ein Gesundheitsmanagement einführen, das heißt einen systematischen Ansatz, die Gesundheit der Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern. Und weil Gesundheit etwas ist, das man nicht im Umkleideraum abstreift - oder überzieht - darf dieses Gesundheitsmanagementsystem nicht an den Betriebsgrenzen halt machen. Außerdem muss es, damit es wirksam ist, vielfältig sein, damit sich jeder Mitarbeiter wiederfindet und davon profitiert.

Und weil Mitarbeiter sich nicht nur unterscheiden durch Größe, Alter, Haarfarbe, Geschlecht, sondern geprägt sind von unterschiedlichem kulturellen Hintergrund, bietet die Initiative Gesundheit und Arbeit IGA Unterlagen an, worauf bei einem interkulturellen Gesundheitsmanagement zu achten ist.

Die Broschüre »Alle anders - alle gleich - alle gesund im Betrieb: Das Interkulturelle Betriebliche Gesundheitsmanagement« richtet sich an Unternehmer und beschreibt gute Gründe für das Interkulturelle Gesundheitsmanagement, die Bausteine und den Ablauf.

Ergänzend gibt es für Mitarbeiter die Broschüre »Gesund arbeiten. Wegweiser zur Gesundheit im Betrieb«. Sie beschreibt

  • was der Arbeitgeber für ihre Gesundheit tun muss,
  • welche Rechte und Pflichten sie als Beschäftigter haben,
  • was in Sachen »gesundes Arbeiten« von Ihnen erwartet wird,
  • und wie Sie Ihren Alltag ohne großen Aufwand gesünder gestalten können.

Diese Broschüre ist in Deutsch, Türkisch und Englisch erhältlich.

Beim IGA als pdf herunterladen:
» Broschüre » Interkulturelles Gesundheitsmanagement« für Unternehmer
» Broschüre »Gesund arbeiten« für Mitarbeiter in Deutsch
» Broschüre »Gesund arbeiten« für Mitarbeiter in Türkisch
» Broschüre »Gesund arbeiten« für Mitarbeiter in Englisch

Gesundheit im Betrieb ist mehr als nur »keine Arbeitsunfälle«. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels wird das immer deutlicher, merken wir doch an uns selbst, dass es immer öfter zwickt und zwackt. Wo hingegen wir vor zehn Jahre nur fragten »Belastung - was ist das?«

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28.09.2012

Sicherheitsschuhe für Besucher

Wir kommen naturgemäß in viele Betriebe. In der Regel haben wir dabei den Status »Besucher«. Können Sie sich vorstellen, wie viele unterschiedliche Meinungen es zu diesem Thema gibt und wie unterschiedlich das gehandhabt wird?

Für uns ist es selbstverständlich, keine Produktion, kein Lager, keine Werkstatt zu betreten, ohne Sicherheitsschuhe zu tragen. Der eigenen Sicherheit wegen und auch aufgrund des Vorbildcharakters. Deshalb haben wir unsere Schuhe immer dabei und keiner muss uns darauf aufmerksam machen.

Aber wenn wir nachfragen: Wie handhaben Sie das mit den Entwicklungsingenieuren oder gar mit der Geschäftsführung, nicht zu sprechen von Kunden, die das Innerste des Betriebes besichtigen?

Dann finden Sie am ehesten noch bei ausländischen Firmen die konsequente Haltung »Jeder, der die Produktion betritt, trägt Sicherheitsschuhe, oder er/sie muss draußen bleiben.« Es ist bei solchen Firmen selbstverständlich, dass für Besucher Sicherheitsschuhe zur Verfügung stehen. Oft habe ich es erlebt, dass diese Gäste, die Schuhe mitnehmen durften, es also keine Hygieneprobleme gibt.

Sehr viel häufiger hören wir allerdings: »Sicherheitsschuhe für Besucher - das geht gar nicht« und zwar mit folgenden Begründungen (Ausreden?):

  • Es ist viel zu teuer für alle Besucher Sicherheitsschuhe vorzuhalten.
  • Wir haben keinen Platz, um für alle Besucher Sicherheitsschuhe vorhalten.
  • Sicherheitsschuhe für Besucher - igitt ist das unhygienisch.
  • Ich kann doch von meinem Chef (Kunde, Geschäftspartner…) nicht verlangen, (hässliche) Sicherheitsschuhe zu tragen.

und/oder unter Berücksichtigung folgender (Sicherheits-?) Vorkehrungen:

  • Besucher bleiben auf den Verkehrswegen (welcher Besucher bleibt das schon?)
  • Die Besucher werden vorher unterwiesen (aber nicht die vorstehende Ecke oder das herabfallende Teil)

Merken Sie, wie wenig überzeugend das klingt, wenn es um die Sicherheit geht?
Kürzlich war ich bei einer Firma, die für Besucher eine Art »Überzieher« bereit hält.

Diese gibt es in drei Größen. Sie werden über die normalen Schuhe gezogen und dann individuell angepasst. Also eine kostengünstige Lösung - kein Hygiene- und kein Platzproblem. Sie müssen nur noch das Standing haben, keinen Chef mehr ohne diesen Zehenschutz in die Produktion zu lassen - und hoffen, dass keiner Ihrer Besucher auf Highheels kommt :-)

Wir kommen naturgemäß in viele Betriebe. In der Regel haben wir dabei den Status »Besucher«. Können Sie sich vorstellen, wie viele unterschiedliche Meinungen es zu diesem Thema gibt und wie unterschiedlich das gehandhabt wird?

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31.08.2012

Hä? - Lärm im Büro

Ich weiß, dass wir in unserem Büro paradiesische Zustände haben: Jeder hat ein eigenes Zimmer, in der Regel sind die Glastüren offen, weil wir eine offene Kommunikation pflegen und es wichtig ist, zumindest vage mitzubekommen, womit sich der andere beschäftigt. Aber wenn ich mich besonders konzentrieren muss oder am Telefon bin, dann kann ich auch die Türe schließen, um mich von den Kopiergeräuschen abzukoppeln.

Viele von Ihnen arbeiten jedoch zu mehreren in einem Büro, oder produktionsnah oder gar in einem Großraumbüro. Da ist Stille ein Fremdwort. ›Lärm‹ im klassischen Sinne aber auch, denn ein Großraumbüro zum Lärmbereich zu erklären, darauf würde vermutlich niemand kommen.

Und in der Tat wirkt Lärm, der im Büro auftritt, in der Regel nicht schädigend auf das Gehör. Trotzdem kann er mittelbar den Körper und die Psyche schädigen. Man spricht von extraauralen Lärmwirkungen - also Effekten, die außerhalb des menschlichen Gehörs auftreten, wie Ärger, Anspannung und Nervosität. Außerdem gehen Konzentration und Aufmerksamkeit nach unten und die Kommunikation wird beeinträchtigt. Wenn Sie unter solchen Bedingungen arbeiten, wissen Sie, dass Fehler und damit Frust vorprogrammiert sind.

Die BGI/GUV-I 5141 »Akustik im Büro« gibt deshalb Tipps für die akustische Gestaltung von Büros:

  • Nach welchen Prinzipien Schallabsorber wirken
  • Materialien, die Schall absorbieren
  • Produkte für die Schallabsorption
  • Beispiele
  • Literatur- und Adressliste

Wie ist das bei Ihnen? Haben Sie schon mal im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung Messungen in Bürobereichen durchgeführt? Sind die Anforderungen der BGI 560 »Bildschirm- und Büroarbeitsplätze«, die die Bildschirmarbeitsverordnung konkretisiert, eingehalten? In Abhängigkeit der Tätigkeit darf der Beurteilungspegel nämlich max. 55 bzw. 70 dB(A) betragen.

» BGI/GUV-I 5141 »Akustik im Büro« als PDF von der VBG herunterladen.
 

Viele von Ihnen arbeiten zu mehreren in einem Büro, oder produktionsnah oder gar in einem Großraumbüro. Da ist Stille ein Fremdwort. ›Lärm‹ im klassischen Sinne aber auch, denn ein Großraumbüro zum Lärmbereich zu erklären, darauf würde vermutlich niemand kommen.

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13.07.2012

Trotz Ramadan gesund arbeiten

Der Ramadan beginnt dieses Jahr am 20. Juli und endet am 18. beziehungsweise 19. August. Während dieser Zeit ist den Muslimen unter anderem untersagt, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang etwas zu essen und zu trinken. Bedenkt man, dass bei uns im Sommer diese Zeit besonders lange dauert und dass es naturgemäß im Sommer heißer ist als im Winter, so kann man leicht ermessen, dass dieser Ramadan eine erhöhte Herausforderung darstellt.

Ramadanzeit heißt für Muslime nicht etwa Auszeit. Der Fastende ist dazu angehalten, seinen üblichen Tagesablauf beizubehalten. Für Unternehmer heißt das, sich darauf einzustellen und gegebenenfalls die Randbedingungen so anzupassen, damit ein sicheres Arbeiten dennoch - oder erst recht - möglich ist.

Das Institut für Arbeitsschutz (IfA) hat dazu die Broschüre »Gesund arbeiten während des Ramadan« veröffentlicht. Sie enthält Empfehlungen für den Umgang im Betrieb und stellt Hintergrundinformationen und Tipps für Führungskräfte und Präventionsexperten zusammen, damit das Fasten gesund und sicher erfolgt. Außerdem bietet das IfA eine Linksammlung zum Thema an.

» Broschüre »Gesund arbeiten während des Ramadan« vom IfA als PFD herunterladen.
» Linksammlung »Ramadan« vom IfA als PDF herunterladen.
 

Der Ramadan beginnt dieses Jahr am 20. Juli und endet am 18. beziehungsweise 19. August. Während dieser Zeit ist den Muslimen unter anderem untersagt, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang etwas zu essen und zu trinken. Bedenkt man, dass bei uns im Sommer diese Zeit besonders lange dauert und dass es naturgemäß im Sommer heißer ist als im Winter, so kann man leicht ermessen, dass dieser Ramadan eine erhöhte Herausforderung darstellt.

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22.06.2012

Ihre Erfahrungen mit der DGUV Vorschrift 2?

Die DGUV hat ein Jahr nach der Einführung der Vorschrift eine Zwischenbilanz gezogen. Der allgemeine Eindruck ist, dass die Vorschrift in der betrieblichen Praxis angekommen ist. Die DGUV schreibt: »Positiv angemerkt wurde von den Betrieben, dass sich durch die DGUV Vorschrift 2 der Dialog zwischen Arbeitsmedizinern, Fachkräften für Arbeitssicherheit, Geschäftsleitung und Betriebsrat intensiviert hat.«

Und das ist genau auch unser Eindruck. In den Unternehmen, in denen wir tätig sind, werden Verträge mit arbeitsmedizinischen Diensten auf den Prüfstand gestellt, die Zeiten und vor allem die Tätigkeiten angepasst. Es scheint stärker ins Bewusstsein gedrungen zu sein, dass ein Arbeitsmediziner gute Unterstützung leisten kann bei Gefährdungsbeurteilungen, Erstellung von Betriebsanweisungen, und vor allem bei der Durchführung von Unterweisungen. Hier bringt die andere/neue Sicht der Dinge Abwechslung, was bei Mitarbeitern gut ankommt. Mitarbeiter fühlen sich außerdem stärker angenommen. Der Arbeitgeber signalisiert klar: Eure Gesundheit ist uns wichtig. Etwas, das durch die verstärkte Einführung von Gesundheitsmanagementsystemen bei vielen Firmen ohnehin im Trend liegt.
 

Die DGUV hat ein Jahr nach der Einführung der Vorschrift eine Zwischenbilanz gezogen. Der allgemeine Eindruck ist, dass die Vorschrift in der betrieblichen Praxis angekommen ist. Die DGUV schreibt: »Positiv angemerkt wurde von den Betrieben, dass sich durch die DGUV Vorschrift 2 der Dialog zwischen Arbeitsmedizinern, Fachkräften für Arbeitssicherheit, Geschäftsleitung und Betriebsrat intensiviert hat.«

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29.05.2012

CE aus Sicht von Anlagenbetreibern

Die aktuelle Ausgabe der BPUVZ 05.12 (vormals »die BG«) hat den Schwerpunkt »Anlagen- und Maschinensicherheit«. Dieter Hubich hat darin den Artikel »Maschinensicherheit aus Sicht von Anlagenbetreibern« veröffentlicht.

Aus dem Anreißer:
»Das Thema Maschinensicherheit weisen Betreiber gerne weit von sich, sind sie doch eben dies: Betreiber von Maschinen und keine Hersteller. Doch das Thema spielt auf vielfältige Weise in den Betrieb der Maschinen hinein und so mancher Betreiber wird unversehens selbst zum Hersteller. Was die Hintergründe der Maschinenrichtlinie sind, wie die Aufgaben des Herstellers und des Betreibers ineinandergreifen und was Betreiber bei Kauf und Abnahme von Maschinen zu beachten haben«, stellt dieser Artikel dar.

Wenn Sie Näheres wissen wollen, oder etwas Handhabbares suchen, um als Betreiber die Risikobeurteilung für Maschinen und Anlagen durchzuführen - in jedem Fall ist Dieter Hubich der richtige Ansprechpartner. Rufen Sie ihn an unter 07123 30780 - 21 oder schreiben Sie ihm eine E-Mail.
 

Die aktuelle Ausgabe der BPUVZ 05.12 (vormals »die BG«) hat den Schwerpunkt »Anlagen- und Maschinensicherheit«. Dieter Hubich hat darin den Artikel »Maschinensicherheit aus Sicht von Anlagenbetreibern« veröffentlicht.

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25.04.2012

Hörbeispiele für Unterweisungen

Viele Firmen haben Bereiche, in denen es laut ist. Selbst in Lärmbereichen mit einem Lärmpegel > 85 dB(A) sind Mitarbeiter jedoch nicht immer bereit, Gehörschutz zu tragen.

Sicherlich werden Sie in den jährlichen Unterweisungen auf die Problematik von möglichen Gehörschäden eingehen. Doch die Erfahrung zeigt, dass es unterweisungsresistente Mitarbeiter gibt.

Unser Vorschlag:
Verwenden Sie bei den nächsten Unterweisungen die Hörbeispiele, die das IfA auf seiner Website zum Download bereithält. Auf eindrucksvolle Weise kann damit ein Gesunder hören, welche Auswirkungen ein Gehörverlust hat.

Mich hat besonders das Hörbeispiel beeindruckt, das die Probleme eines Schwerhörigen in geräuschvoller Umgebung zeigt. Dazu werden Sprachaufnahmen mit und ohne Hintergrundgeräusche hörbar gemacht.

Eine weitere wichtige Botschaft, die durch ein Hörbeispiel untermauert wird:
Ein Hörgerät kann die Hörschädigung nicht vollständig korrigieren, so wie dies zum Beispiel die Brille mit manchen Sehschäden kann. Das macht fühlbar: Die Beeinträchtigung bei einem Gehörschaden ist irreversibel, (technisch) nicht auszugleichen und hat eine erhebliche Beeinträchtigung des Lebens zur Folge.

Wenn Sie solche Hörbeispiele bei Ihrer nächsten Unterweisung verwenden, lassen Sie die Mitarbeiter die entsprechenden Schlüsse selbst ziehen. Das ist eindrucksvoller und bleibt länger im Gedächtnis, als das bloße Vorbeten der immer gleichen Sachverhalte.

Mich würde brennend interessieren: Wie waren Ihre Erfahrungen damit?
Bitte rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-Mail.

» Zur IfA-Seite »Gehörschäden und ihre Folgen (Hörverlustrechner, Audiobeispiele)
 

zum Tag des Lärm am 25.4.2012
Viele Firmen haben Bereiche, in denen es laut ist. Selbst in Lärmbereichen mit einem Lärmpegel > 85 dB(A) sind Mitarbeiter jedoch nicht immer bereit, Gehörschutz zu tragen. Sicherlich werden Sie in den jährlichen Unterweisungen auf die Problematik von möglichen Gehörschäden eingehen. Doch die Erfahrung zeigt, dass es unterweisungsresistente Mitarbeiter gibt.

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